| Einsatz 02.02.2011 |
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| Geschrieben von Susanne Wallentin | |
| Donnerstag, 3. Februar 2011 | |
Großaufgebot sucht 68-Jährigen - Spaziergänger findet unterkühlten Sonnenhof-Bewohner auf Feldweg bei CoppenbrüggeEin 68-jähriger Mann hat in der Nacht zum Mittwoch einen mehrstündigen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften verursacht. ALIGSE. Der gehbehinderte Rentner war am Dienstag gegen 17.15 Uhr vom Seniorenzentrum Sonnenhof in Aligse als vermisst gemeldet worden. Daraufhin rückten mehrere Streifenwagen aus Lehrte und Burgdorf an. Als die Suche in der Umgebung des Pflegeheims und im Ort erfolglos blieb, alarmierte die Polizei die Feuerwehr. 90 Einsatzkräfte aus Aligse, Lehrte, Steinwedel, Ahlten, Arpke und Sievershausen sowie die Rettungshundestaffeln mit 27 Helfern des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfallhilfe wurden gerufen. Es sei zu befürchten gewesen, dass der Mann orientierungslos durch die Gegend irre und unterkühle, sagte ein Polizeisprecher gestern. Außerdem habe die Polizei eine Straftat ausschließen wollen. Laut Lehrtes Stadtbrandmeister Jörg Posenauer durchkämmten die Einsatzkräfte bis etwa 5 Uhr gestern Morgen die gesamte Ortschaft, die angrenzenden Kleingärten sowie die Feldmark zwischen Aligse und Steinwedel - doch sie konnten den 68-Jährigen nicht finden. Der Einsatz eines Hubschraubers sei aufgrund der Witterung nicht möglich gewesen, erklärte die Polizei. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass der gesundheitlich angeschlagene Mann schließlich doch noch in Sicherheit gebracht werden konnte: Ein Spaziergänger traf den stark Unterkühlten gestern gegen 8.40 Uhr auf einem Feldweg bei Coppenbrügge an und rief sofort einen Rettungswagen. Der Rentner hatte sich am Bahnhof in Aligse in ein Taxi gesetzt und sich nach Hildesheim fahren lassen. Das hatte schließlich die Abfrage der Polizei bei Taxiunternehmen ergeben. In Hildesheim hatte der 68-Jährige offenbar einen Zug in Richtung Hameln genommen, war in Coppenbrügge ausgestiegen und zu Fuß weitergegangen. Der Mann wird nun in einem Krankenhaus in Hameln behandelt. Laut Polizei besteht aber keine Lebensgefahr. Wo der Rentner die Nacht verbracht hat, ist unklar. Als der Spaziergänger ihn antraf, habe der 68-Jährige nicht gewusst, wo er sich befinde, teilte die Polizei mit. |
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