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Einsatz 16.04.2004 PDF Drucken E-Mail

Zwölf Verletzte bei Lehrter Wohnungsbrand am 16.04.2004

Foto: eg Über Treppenhaus und Drehleiter drangen die Feuerwehrleute in den brennenden Gebäudeteil ein, bargen zunächst Verletzte mit zum Teil schweren Rauchvergiftungen, suchten unter schwerem Atemschutz nach weiteren Vermissten und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen. Vermutliche Brandursache war ein implodierter Fernseher.

Ein Wohnungsbrand sorgte am Nachmittag in Lehrte für Aufregung. Im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Poststraße Ecke Berliner Allee war gegen 15:00 uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse, Steinwedel, Ahlten, Hämelerwald, Immensen und Höver hatten den Brand jedoch bald unter Kontrolle. Rund 130 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.

Vier Personen mußte die Feuerwehr über Leitern retten. Insgesamt gab es zwölf Verletzte, davon vier Erwachsene und acht Kinder. Alle Geborgenen wurden ins benachbarte Krankenhaus gebracht. Die meisten von ihnen hatten Rauchverletzungen erlitten, drei Erwachsene sogar schwere.

Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, brannte völlig aus. Die benachbarten Wohnungen im ersten und zweiten Stock mußten evakuiert werden. Mit einem Wasserschaden kam die Spiel-Diele im Erdgeschoß des Hauses davon. Zwei Gleise, die direkt hinter dem an der Bahn gelegenen Haus verlaufen, wurden von der Polizei vorsorglich gesperrt. Im weiteren Verlauf schaltete die Feuerwehr noch Kräfte des Technischen Hilfswerkes ein. Der durch den Brand entstandene Schaden wird auf 300.000 Euro geschätzt. (Quelle: Marktspiegel, 17.04.2004)

 
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